Gottesdienste im April

Nach der Fusion unserer vier einzelnen Kirchtürme starten wir mit einigen Neuerungen, die unsere Gemeinde zugänglich für viele Menschen machen soll. So gibt es an jedem ersten Sonntag im Monat um 18 Uhr einen Gottesdienst in der Martinskirche.

Hier haben verschiedene Gruppen aus der Gemeinde die Möglichkeit, sich vorzustellen und den Gottesdienst zu gestalten. Im April waren die Hauskreise „dran“. Wir erlebten eine besondere Form des Gottesdienstes, der sich in der österlichen Zeit mit dem Thema Auferstehung befasste. Neben einem kleinen Anspiel gab es neue und alte Glaubenslieder, Informationen über die Hauskreise, die Möglichkeit, Sorgen und Lasten in Form von Steinen und Kerzen am Altar abzulegen und ein feierliches Abendmahl.

Vielleicht ist der eine oder andere Besucher neugierig geworden und schaut mal wieder rein.

An jedem dritten Sonntag im Monat feiern wir in der Alt-Rahlstedter Kirche um 19 Uhr einen Lobpreisgottesdienst.  In diesem Gottesdienst räumen wir dem Gotteslob eine besondere Bedeutung ein.  Es ist für neue Besucher wichtig, zu wissen, dass der Gottesdienst länger dauert als normalerweise.

Im April  hatten wir die besondere Freude, dass Frau Pastorin Kirch uns aus ihrer Wahlheimat Garmisch-Partenkirchen besuchte und uns durch den Gottesdienst mit wunderbarer Gitarrenmusik begleitete. Zum Glück wurde die Predigt aufgenommen, um sie nochmals hören zu können.  Sie war sehr „gehaltvoll“ und wird uns sicher noch häufig in den Sinn kommen.  Das Angebot einer „Klagemauer“ wurde lebhaft in Anspruch genommen. Hier konnten „Beschwerden“ und Sorgen bei Gott abgegeben werden.  Das Abendmahl mit Vergebungszuspruch fand im großen Kreis im Altarraum statt. Zum Schluss bestand die Möglichkeit, sich persönlich für eine Situation segnen zu lassen.

Diese Abendgottesdienste sind neben den morgendlichen eine Möglichkeit, sich auf besondere Weise für die neue Woche  stärken zu lassen. Wir laden herzlich dazu ein.

 

Rentner on tour

Nachdem sich für Gert der Eintritt in die Rentnerzeit durch das Vierteljahr „angehängte Arbeitszeit“ in der Firma etwas verschoben hatte, war es nun fast soweit, dass das „Lotterleben“ als Rentner beginnen konnte.

Da erreichte ihn die Anfrage, ob er zum Thema „Christ und Beruf“ einen Vortrag bei dem Männerfrühstück der Wicherngemeinde in Neumünster halten könnte.
Das war eine interessante Forderung  zum Ende der Arbeitszeit.
So hatten wir die unerwartete Situation,uns in völlig anderer Form als gedacht, von Gert’s Beruftätigkeit zu verabschieden.
Im „Brainstorming“ sammelte jeder für sich die Punkte, die ihm zum Thema einfielen. Und dann begannen die „Sitzungen“, in denen wir mal eben eine Zusammenstellung der wichtigsten Punkte machen wollten!
Das wurde eine spannende Sache. Wir stellten fest, dass nichts, außer natürlich der Geburt unserer Töchter, unser Leben so verändert hat, wie unsere Lebensübergabe an Jesus.
Nicht nur privat begann ein völlig neues Leben, sondern auch in der Firma wurden die Prioritäten neu gesetzt. Gert ging mit „JESUS IS MY BOSS“ auf dem Pulli zum Dienst, ein Kreuz kam auf den Schreibtisch und so langsam stand der normale Arbeitstag Kopf. Weiterlesen

Im Wechsel der Zeiten unterwegs

So lautete das Thema der letzten Sylvesterfreizeit in Obernkirchen.
An einem entscheidenden Schritt unseres Lebensweges erschien uns das Thema passend.
Wie immer fühlten wir uns in den alten Klostermauern willkommen und geborgen. Gott hatte von einer jungen Frau bis zu Senioren sein Volk zusammen gestellt. Nach einer sehr herzlichen Begrüßung durch Superintendent i.R. Peter Heß, lernten wir beim Lobpreis Pfarrer i.R. Gerhard Kelber kennen.
Immer wieder nahm der Lobpreis einen großen Teil der Zeit ein.
Beeindruckend war der „Gebetsweg“, der uns an zehn unterschiedlichen Stationen in die Nähe Gottes führte.
Während draußen die Sylvesterraketen aufstiegen, nahmen wir in der Kapelle das Abendmahl.
Gestärkt und gerüstet, in der Gewissheit, dass Gott der Souverän über unserem Leben ist, starteten wir zuversichtlich in das Jahr 2013
Psalm 139: Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von Ferne.
Von Herzen danken wir dem Team Doris und Peter, Ilse und Gerhard für ihren Dienst und stellen sie in Gottes Segen.

Katja und Gert Müller