GGE Impulstag

Hamburg – Kirchengemeinde Alt-Rahlstedt

GGE-Impulstag – Das Wort vom Kreuz …. aber welches?
Zentrales Ereignis der Evangelien ist die Kreuzigung Jesu, sein … ja, was eigentlich – Opfer?
Wie wird in den Schriften des Neuen Testamentes der Tod Jesu theologisch interpretiert und mit welchen Begriffen, Metaphern, Inhalten? Was genau meinen Lukas, Paulus etc., wenn sie von ‚Hingabe‘, ‚Opfer‘, ‚Lösegeld‘ oder ‚Sühne‘ sprechen? Gibt es eigentlich ein einziges „Wort vom Kreuz“, oder sind es unterschiedliche Interpretationen?
Und was ist mit der Kritik? ‚Blutrünstig‘, ‚grausam‘, ‚unmenschlich‘, ‚abstoßend‘ – diese und andere negative Empfindungen werden häufig zur Kreuzigung Jesu geäußert, von Kirchenmitgliedern und von Nicht- Religiösen, von Laien und von Theologen.
Sicher ist: Die Kreuzigung steht im Zentrum christlichen Glaubens, und kein Christ kommt darum herum, dazu Position zu beziehen. Mit Orientierung, Hintergrundwissen und gemeinsamem Nachdenken will dieser Impulstag dabei mithelfen.
Ein Impulstag der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung Nord.
Gastgeber: GGE-Hauskreise in der Kirchengemeinde Alt-Rahlstedt

Samstag, 5. Februauar 9:30 Uhr – 13.00 Uhr
Referent:
Pastoralreferent Oliver Haupt

Kosten:
10 Euro
Ort:
Pastorat Rahlstedter Straße 79, 22149 Hamburg
Anmeldung: Email an pastoralreferent.haupt@immanuel-gemeinschaft.de oder Oliver Haupt, 0160-7937407
Impulstag Flyer ansehen

Die Decke des Schweigens……ein Bericht aus Breklum

Anfang November veranstaltete die GGE ein Wochenende in Breklum zum obigen Thema.
Neben dem Autoren des gleichnamigen Buchs Jobs Bittner und seinem Team aus Tübingen, zeichnete das Ehepaar Clausen mit seinen Mitarbeitern für dieses Wochenende verantwortlich.
Vor einem hochmotiviertem Publikum legten Jobs Bittner und Claudia??
dar, welch fatale tiefgreifende Folgen das Verschweigen von Kriegsschuld für das deutsche Volk heute hat.
Mit Beendigung des zweiten Weltkriegs war zwar das Ende der Kämpfe gekommen, aber eine neue Art von Kampf und Leid hat sich wie eine Decke über unser Volk gelegt. Eine Decke des Schweigens aus Angst, Scham und Not, die die nachfolgende Generation stark verunsichert und verformt hat.
Wenige Menschen hatten die Möglichkeit, mit Eltern oder Großeltern offen über die Kriegsereignissen und den Holocoust, über die persönliche Beteiligung der Familienmitglieder zu sprechen. Es war ein Tabuthema, das man hinter sich lassen wollte. Die ungefragten Fragen standen zwischen den Generationen und bewirkten eine seltsame Art von Befangenheit (in den Klauen) Unfreiheit, Verstummen, Auflehnung, Gewalt, Hilflosigkeit.
Nicht viel anders ergeht es den Menschen, in deren Familie das Thema immer wieder besprochen wurde. Unfassbar grausame Bilder und Erlebnisse wurden weitergegeben, aus denen es scheinbar kein Entrinnen gab. So wurden die Kinder der Kriegsgeneration indirekt zu Kriegsteilnehmern. Die Eltern konnten den Kindern keinen Weg aus dem Grauen zeigen, in dem sie selbst noch steckten. Auch dort wurde vieles “ geschluckt“ und auch dort legte sich eine Decke aus Unfreiheit auf die Familien.
Die dann folgende Generation, die Enkel der unmittelbar vom Krieg Betroffenen, wurden also von Eltern erzogen, die unter den Auswirkungen des Krieges und des Holocoust in zweiter Generation gelitten haben.
Was können sie weitergeben? Sie, denen nicht einmal bewußt war, welche schwere Last auf ihnen liegt?
Ein Häufung von Depressionen, unklaren Ängsten, Verzweiflung, Selbstbeschränkung, Aggression, Mutlosigkeit,Müdigkeit u.a. zeigte sich, für die es vorerst keine Erklärung gab.
Sei 8 Jahren arbeiten Jobst Bittner und sein Team an diesem Thema und deckten unsägliches Leiden und tiefe Verzweiflung in den nachfolgenden Generationen auf, deren Lösung unmittelbar mit dem Kriegsgeschehen zusammenhängt.
Ich selber habe diese Macht erst in diesem Jahr beim Marsch des Lebens erkannt. Ich wußte nicht, welche Bedeutung das Verhalten meiner Eltern und Großeltern auf mich hat. Das Erkennen dieser dunklen Last und das Lösen hiervon haben mein Leben in sicht- und spürbar neue klarere Bahnen geführt.
Ich bin unendlich dankbar, in meinem Alter eine ganz neue Leichtigkeit und Kraft zu spüren.
Danke, ihr lieben Clausen’s für alle Mühe! Danke für die kompetenten Mitarbeiter und die vielen Gebete!
Danke Herr, dass Du uns immer wieder eine neue Chance zum Reifen gibst.
Danke, dass ich endlich Ereignisse in meinem Leben einordnen kann, dass keine Vorwürfe mehr angebracht, sind sondern Erbarmen und Vergebung.
Liebe Britta und lieber Peter. Auf der Rückfahrt von Breklum bin ich angefangen zu schreiben und kam jetzt erst zum Ende.
Ich wollte so gern eine Zusammenfassung schreiben, weil es mir wichtig ist, dass ihr hört, dass sich eure Arbeit „gelohnt“ hat.
Das kann ich euch von den anderen Frauen aus Rahlstedt auch sagen, die mit in Breklum waren.
Ich hoffe, eurer Tochter geht es mittlerweile besser!!
Herzliche Grüße aus HH auch von Gert. Katja

Familienfreizeit in Mölln

Grade zurück von unserer Familienfreizeit auf dem Tannenhof in Mölln möchte ich kurz berichten:
Es war, wie in den Jahren zuvor, wun-der-schön! Diesmal waren wir in einer ganz anderen Zusammensetzung dort, viele, die zum ersten Mal dabei waren, am ersten Abend auch noch ein bisschen Fremdheit, beschnuppern. Was kommt da auf uns zu? Aber wie der Heilige Geist aus dieser bunten Mischung dann eine fast familiäre Gemeinschaft macht, locker und fröhlich, ohne Anstrengungen unsererseits, das ist immer wieder beeindruckend!

Danke, Herr, für die Freude, die Leichtigkeit, die Tiefe, die Bewahrung und nicht zuletzt für Achim Ullrich, seine besondere Art der Verkündigung (zauberhaft!) und das gute Wetter!

Margit

Frauenfrühstück

Wir laden herzlich zu unserem Frauenfrühstück am 25. September 2010 um 9:00 Uhr in das Gemeindehaus Großlohering 49 ein. Es gibt ein Referat, ein leckeres Frühstück und Zeit für Gespräche.
Frau Katrin Pusch spricht zum Thema „Die fünf Sprachen der Liebe“. Wir freuen uns auf diese Zeit mit Ihnen/Euch und erbitten die Anmeldungen bis zum 23. September 2010. Sie können dafür auch hier die Kommentarfunktion benutzen.

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